Januar 2026
  • JEC 2026/ Kunststofftechnik/ Dosieren und Mischen/ Verbundwerkstoffe/ Windkraft/ Automotive/ Bootsbau |

Innovative Dosier- und Mischsysteme für viele Verfahren

TARTLER nutzt die JEC 2026 zum Networking mit internationalen Composite-Anwendern

Die JEC World auf dem Messegelände von Paris-Nord Villepinte (10.-12.3.2026) gilt als das europäische Messe-Highlight der Verbundwerkstoff-Branche. Die deutsche TARTLER GROUP nimmt die Internationalität der Fachmesse zum Anlass, um vor Ort auf ihre innovativen Dosier-, Misch- und Applikationsanlagen aufmerksam zu machen, die insbesondere für Anwender der Pultrusion, der Direktinfusion sowie des Resin Transfer Mouldings (RTM) und der Faserwickeltechnik von Bedeutung sind. Vor allem die Konstrukteure und Produktentwickler der Windflügel-, Bootsbau-, Automobil- und Aerospace-Industrie dürften daran Gefallen finden.

Michelstadt, Januar 2026. – Mit ihrer großen Bandbreite an Maschinen und Anlagen für die moderne Kunstharz-Verarbeitung ist die TARTLER GROUP ein höchst attraktiver Partner für die Hersteller von Bauteilen aus CFK-, GFK- und Composite-Werkstoffen. Auf der bevorstehenden JEC World, die sich als internationale Leitmesse der Branche versteht, wird ein Experten-Team des deutschen Unternehmens anwesend sein, um mit zahlreichen Ausstellern aus dem nicht-europäischen Ausland ins Gespräch zu kommen und sie über das aktuelle TARTLER-Portfolio von Dosier-, Misch- und Applikationsanlagen zu informieren. Abgesehen von der hohen Genauigkeit und Effizienz, mit der diese Niedrigdrucksysteme arbeiten, gehören auch ihre modulare Konstruktion und ihre Adaptierbarkeit an verschiedene verfahrenstechnische Anforderungen zu ihren großen Pluspunkten. „Je nach Kundenwunsch und Einsatzgebiet lassen sich sowohl die Dosier-, Misch- und Applikationsanlagen unserer Baureihen MDM und Nodopur als auch unsere Abfüll- und Entgasungsanlagen TAVA F und T-EVAC mit geringem Aufwand an ganz unterschiedliche Produktionsprozesse der CFK-, GFK- und Composite-Technik anpassen“, sagt Firmenchef Udo Tartler. Das heißt: Ganz gleich, ob ein Hersteller seine Verbundwerkstoff-Komponenten für den Einsatz in der Windflügel-, Bootsbau-, Automotive- oder Aerospace-Industrie mittels Pultrusion, Direktinfusion, Resin Transfer Moulding (RTM) oder Faserwickeltechnik fertigt – in jedem Fall findet er im Anlagenprogramm von TARTLER eine Systemlösung, die exakt auf seine individuellen Bedingungen abgestimmt ist. Da das Unternehmen außerdem führend auf dem Gebiet der Mischkopf- und Mischspiralen-Herstellung ist, erhält der Kunde immer eine komplette All-in-One-Lösung aus einer Hand!

Eine Baureihe mit vielen Möglichkeiten

Die Nodopur-Anlagen von TARTLER sind in der Grundausführung stets auf mobilen Rahmengestellen mit integrierter Auffangwanne montiert. Serienmäßig gibt es die dazu passenden Edelstahlbehälter wahlweise mit 40, 60, 100 oder 200 Liter Fassungsvermögen, wobei allerdings auch andere Behälter geliefert werden können. Nodopur-Anlagen sind für mittlere bis große Verarbeitungsvolumen konzipiert. Sie lassen sich als 1K-Dosierstation auslegen oder als Mischeinheit für bis zu acht Komponenten. Gesteuert wird sie über eine SPS, bedient über ein Siemens Touchpanel. Programmiert und für die Prozesse des Kunden optimiert wird die Anlage von Experten der TARTLER GROUP. Verfügt die Anlage über eine integrierte Volumenstromregelung, so lassen sich die Mischungsverhältnisse in sehr kurzen Zykluszeiten und mit hoher Genauigkeit vollautomatisiert regeln. Ohne Volumenstromregelung erhalten die Antriebe ihre Sollwert-Drehzahlen auch durch die SPS Programmierung, nachdem die Anlage kalibriert wurde. Auf der JEC in Paris wird TARTLER zudem über die zahlreichen Möglichkeiten der kundenspezifischen Konfiguration informieren – also etwa über die preiswerte Light Eco-Steuerung, über die Integration einer Materialbeheizung, einer Materialentgasung, einer Nachfüllstation und vieles andere mehr.

Optimiert für die Kleinmengen-Verarbeitung

Als kompaktes Dosier-Mischsystem für die Verarbeitung kleinerer Volumen mit bis zu zwei fließfähigen Komponenten ausgelegt sind die vier Anlagen der MDM-Baureihe von TARTLER. Sie eignen sich für die Kleinmengendosierung synthetischer Kunstharze wie sie etwa typisch ist für viele Entwicklungsprozesse, die Kleinserienfertigung oder das Prototyping. Die Austragsleistungen liegen zwischen 0,05 l/min und 6,5 l/min. „Auch hier kann sich der Anwender auf eine hohe Mischungsverhältnisgenauigkeit und hohe Wartungsfreundlichkeit verlassen“, betont Udo Tartler. Die einfache und funktionale Handhabung erfolgt bei den Anlagenversionen ab MDM 5 über eine Siemens LOGO-Steuerung oder – wie beim Topmodell MDM plus – über eine Simatic 7, die per Touchpanel bedient wird. In der Basisausstattung werden hier Kunststoffbehälter verbaut, die manuell befüllt und nicht mit Druckluft beaufschlagt werden. „Alternativ dazu kann die Materialversorgung aber auch über Edelstahlbehälter oder höhergelagerte Anliefergebinde ablaufen. Die Dosierung erfolgt dann über hochpräzise Zahnradpumpen“, erklärt Udo Tartler. Und wieder bestehen zahlreiche Möglichkeiten der anwendungs- und kundenspezifischen Anpassung mit Heiz-, Entgasungs- und Nachfüllsystemen.

TARTLER gehört zu jenem Kreis der Hersteller von Dosier-, Misch- und Applikationsanlagen, deren Arbeit sich durch ein hohes Maß an Innovationsfreude und Kundenorientierung auszeichnet. Das zeigt sich nicht nur an der regelmäßigen Vorstellung neuer Lösungen für die moderne Kunstharz-Verarbeitung, sondern auch an einem wachsenden Angebot an Serviceleistungen wie etwa die Fernwartung, die Ersatzteilversorgung, den Wartungs- und Umbauservice oder den Side Acceptance Test (SAT), der zum Einsatz kommt, wenn die Inbetriebnahme einer Maschine direkt vor Ort beim Anwender erfolgt. „Viele Kunden begleiten wir über viele Jahre und Jahrzehnte als kompetenter Technologiepartner“, sagt Udo Tartler. ms

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Autor: Michael Stöcker, Freier Fachjournalist, Darmstadt