Juli 2026
  • Qualitätssicherung/ Pharmalogistik/ Apotheken/ Gesundheitswesen/ Klinikmanagement |

Indikatoren liefern zuverlässigen Kühlkettennachweis

Die neue MEDICARD von KAGER sichert die Qualität im Medikamentenversand

Mit seiner neuen MEDICARD bietet das deutsche Unternehmen KAGER eine echte Problemlösung für die Temperaturüberwachung beim Versand von Medikamenten und Arzneimitteln. Insbesondere Apotheken, Gesundheitsämter und Pharmalogistiker erhalten damit eine einfache und rechtssichere Möglichkeit, die lückenlose Einhaltung der Kühlkette nachzuweisen. Die MEDICARD wird der Sendung beigelegt und gibt Auskunft darüber, welcher Belastung durch Wärme und Kälte sie während des Transports ausgesetzt war.

Dietzenbach, Juli 2026. – Abgestimmt auf eine Vielzahl von Standard- und Spezialanwendungen in Medizintechnik, Pharmalogistik, Klinikalltag und Laborarbeit ist die Produktauswahl der Medical-Line von KAGER. Sowohl die Händler und Anwender von Arznei- und Heilmitteln als auch die Qualitätsbeauftragten des Krankenhaus-Managements und der Medikamenten-Logistik finden hier einfach anzuwendende Produkte, Hilfsmittel und Zubehör für die Lieferkettenkontrolle, die Temperaturüberwachung und die Laborausrüstung. Ganz neu in diese Produktlinie aufgenommen hat KAGER jetzt die MEDICARD, die insbesondere für Apotheken, Pharmalogistiker und die Aufsichtsbehörden des Gesundheitswesens eine überaus pragmatische Problemlösung darstellt. Denn mit minimalem Aufwand und hoher Zuverlässigkeit lässt sich damit der Nachweis erbringen, ob Medikamente, Arzneimittel oder Impfstoffe auf dem Versandweg signifikanten Wärme- und Kältebelastungen ausgesetzt waren. „Unsere neue MEDICARD ist ein praxisnaher Beitrag zur Qualitätssicherung in den Lieferketten von Pharmazeutika und wird bereits von den ersten Apotheken aktiv eingesetzt“, sagt Claudia Berck, die Geschäftsführerin von KAGER.

Zwei Indikatoren geben Auskunft

Herzstücke der MEDICARD von KAGER sind drei Farbwechsel-Indikatoren, die sich auf der Kartenvorderseite befinden und verschiedene Temperaturbereiche abdecken. Zum einen handelt es sich dabei um zwei Dreifelder-Messstreifen der Sorte WarmMark®, die anzeigen ob und wie intensiv die betroffene Medikamentensendung die +8 °Celsius-Grenze und die +25 °Celsius-Grenze überschritten hat. Zum anderen ist direkt darunter ein Einfeld-Messpunkt des Typs FreezeSafe™ aufgebracht, der visualisiert, ob die +2 °Celsius-Marke unterschritten wurde – er lässt also erkennen lässt, ob die Arzneien in der Lieferkette extremer Kälte und möglicherweise Frost ausgesetzt waren. „Die Farbwechsel der MEDICARD-Indikatoren sind nicht reversibel und liefern ein eindeutig ablesbares Ergebnis, das unzweifelhaft dokumentiert, ob die Kühlkette eingehalten wurde oder nicht“, betont Claudia Berck.

Vertrauensbeleg des Absenders

Die neue MEDICARD von KAGER ist ein platzsparendes Messmittel, das sich problemlos jeder Versandverpackung beilegen lässt. Es hat die Abmessungen 120 x 120 mm, ist sofort einsatzbereit und verfügt – zusätzlich zu den aufgebrachten Temperatur-Indikatoren – ein Kontaktfeld, in das der Versender seine Adresse eintragen oder einstempeln kann. Durch die Anwendung der MEDICARD wird der Hersteller, Händler oder Distributor seiner Verantwortung für die Lieferung einwandfreier Medikamente gerecht und liefert dem Empfänger im Rahmen seiner Sorgfalts- und Dokumentationspflicht den Beleg dafür, dass die Lieferung aus vertrauensvoller Quelle kommt.

Stetig wachsende Auswahl

Die KAGER-MEDICARD reiht sich ein in die Produktauswahl der Medical-Line, die zahlreiche Aufgaben abdeckt, die bei der Qualitätssicherung, Rückverfolgbarkeit, Dokumentationspflicht, Verlustreduzierung und Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben und EU-Verordnungen anfallen. Kategorisiert und übersichtlich zusammengestellt sind alle Produkte in einem fast 50 Seiten starken Katalog, der auch zum kostenfreien pdf-Download auf der Website des Unternehmens parat steht. Darüber hinaus kann der Kunde bei seiner Suche nach der passenden Problemlösung auch einen qualifizierten Produktberater von KAGER konsultieren. ms

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Autor: Michael Stöcker, Freier Fachjournalist, Darmstadt