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Dezember 2014

Automotive/ Antriebstechnik/ Motorenbau/ Auswuchttechnik/ Mess- und Prüftechnik/ Automatisierung

Die neue Effizienzklasse

Schenck RoTec präsentiert seine neue Auswuchtmaschine BARIO für Kurbelwellen

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Auf den Namen BARIO hat Schenck RoTec seine neue vollautomatische Komplettlösung zum Auswuchten von PKW-Kurbelwellen mit Gewichten bis 30 Kilogramm getauft. Die moderne Zwei-Stationen-Anlage zum Messen und Ausgleichen setzt Maßstäbe in puncto Flexibilität und Effizienz. Minimierte Umrüstzeiten, vereinfachte Wartung und hoher Bedienkomfort machen die BARIO zum Vorreiter einer neuen Maschinengeneration. Energiesparende Abläufe und hohe Auswuchtpräzision werden da zur Selbstverständlichkeit.

Darmstadt, Dezember 2014. – Mit der neuen BARIO präsentiert Schenck RoTec eine von Grund auf neu konzipierte vollautomatische Auswuchtmaschine für Kurbelwellen mit bis zu 30 kg Gewicht. Wegweisend sind vor allem ihre hohe Flexibilität und die radikal vereinfachte Wartung der Zwei-Stationen-Lösung. Dank dieser beiden Vorteile ist die BARIO perfekt abgestimmt auf den aktuellen Trend in der Kurbelwellen-Herstellung: Die Bearbeitung immer kleinerer Losgrößen häufig wechselnder Wellentypen. Alle Leistungseinheiten der Maschine sind leicht zugänglich platziert, das Einrichten lässt sich bei offenen Türen durchführen und der Wechsel der Komponenten kann weitgehend werkzeuglos erfolgen. So benötigt der Anwender für das Einrichten auf eine neue Welle lediglich drei Werkzeuge. Das schnelle Reproduzieren einmal eingerichteter Positionen (z.B. der Spannvorrichtung) wird durch Lineareinheiten mit Absteckmarkern erleichtert. Standardisierte Umrüstkits vereinfachen die Anpassung auf verschiedene Wellentypen. Ein optionaler Werkzeugwechsler beschleunigt das Ausgleichen durch Nutzung eines weiteren Werkzeugs und Bohrdurchmessers. Insgesamt konnten die Rüstzeiten im Vergleich zum Vorgängermodell KBTK um 25% reduziert werden.

Sorgenfreie Wartung

Das innovative Wartungskonzept der BARIO sieht vor, dass der Anwender alle wartungsrelevanten Baugruppen – etwa Bohreinheit oder Spannstation – im Stehen erreichen kann. Gleiches gilt für den Austausch der Betriebsmedien. Dank des neuen Späne-Managements muss er sich auch um die Späne-Entsorgung keine Sorgen machen. Denn unabhängig von der Aufstellung der BARIO laufen die Späne seitlich oder hinten aus der Maschine. Dabei hat Schenck RoTec die sonst übliche energieaufwendige Absaugung durch eine konzentrierte Führung ersetzt. Das vermeidet, dass sich die Späne verhaken oder Nester bilden. Und da die Späne dank der Minimalmengenschmierung trocken und frei von Bohremulsion sind, fällt keine Nachbehandlung an.

Der Gesamtenergiebedarf der BARIO ist weitere 15% niedriger als beim Vorgängermodell (KBTK). Allein der ineffiziente und teure Druckluftverbrauch ließ sich durch den substituierenden Einsatz elektromechanischer Verstellachsen auf ein Minimum reduzieren. Dass der Stromverbrauch weiter gesenkt werden konnte, ist außerdem verschiedenen Maßnahmen zur Gewichtsreduktion, der Verwendung energieeffizienter Antriebe und dem Verzicht auf ineffektive Hydraulik- und Kühlsysteme zu verdanken.

Perfekte Welle in einem Schritt

Für Qualität und Präzision beim Auswuchten und Ausgleichen der Kurbelwellen sorgt bei der neuen BARIO das Mess- und Steuergerät CAB 950SmartTouch. Die selbsterklärende Mensch-Maschine-Schnittstelle eröffnet dem Bediener einen komfortablen Zugriff auf alle Funktionen. Dabei garantieren statistische Kalibrierung, polar optimierter Ausgleich, Differenzwinkelmessung (für unsymmetrische Wellen) und das Messen von Umgebungsstörungen höchste Genauigkeit. Die Anzahl der Ausgleichbohrungen lassen sich dank der abermals verbesserten Ausgleichsberechnung des CAB 950 minimieren, was selbst bei komplexen Aufgabenstellungen die Taktzeiten verkürzt. In der Regel führt schon der erste Ausgleichschritt zur perfekt gewuchteten Kurbelwelle.

Für das Qualitätsmanagement verfügt das CAB 950 über eine integrierte Online-Statistik mit Urunwucht- und Prozessanalyse sowie eine zertifizierte Q-DAS-Schnittstelle (AQDEF). Außerdem hat Schenck RoTec sein Fingerprint-Analysetool für die Zustandsüberwachung eingebaut. Daraus lässt sich der aktuelle Maschinenzustand ableiten. Verschleiß oder Fehler können frühzeitig erkannt werden, was letztlich eine gleichbleibend hohe Qualität der Unwuchtmessung garantiert. Wie alle Auswuchtmaschinen von Schenck RoTec, ist auch die neue BARIO durch Fernwartungskonzepte, 24-Stunden-Hotline und Technik-Teams in das weltweite Servicenetz des Unternehmens eingebunden. Eine hohe Verfügbarkeit – unverzichtbar für jeden Kurbelwellen-Hersteller – ist also jederzeit sichergestellt.

559 Wörter mit 4.571 Zeichen (inkl. Leerzeichen)

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Unter dem Namen BARIO präsentiert Schenck RoTec eine neue vollautomatische Zwei-Stationen-Anlage zum Auswuchten von PKW-Kurbelwellen mit Gewichten bis 30 Kilogramm. Sie setzt Maßstäbe in puncto Flexibilität und Effizienz.


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Die neue BARIO von Schenck RoTec ist perfekt abgestimmt auf den aktuellen Trend in der Kurbelwellen-Herstellung: Die Bearbeitung immer kleinerer Losgrößen häufig wechselnder Wellentypen.

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Alle Leistungseinheiten der BARIO sind leicht zugänglich. Das Einrichten lässt sich bei offenen Türen durchführen und der Wechsel der Komponenten kann weitgehend werkzeuglos erfolgen.

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Standardisierte Umrüstkits (Bild) vereinfachen bei der neuen BARIO die Anpassung auf verschiedene Wellentypen. Ein optionaler Werkzeugwechsler beschleunigt das Ausgleichen durch Nutzung eines weiteren Werkzeugs und Bohrdurchmessers.

(Bilder: Schenck RoTec)