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Oktober 2016

Zulieferwesen/ Konstruktion/ Luftfahrt/ Instandhaltung/ Antriebstechnik/ Maschinenelemente/ Anlagenbau

Lasergeschweißt aber manuell lösbar

Hersteller MARTIN bietet neue Zwischenlagen mit innovativer Randverbindung

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Für den manuellen Toleranzausgleich im Hundertstel-Millimeterbereich bietet MARTIN unter der Marke M-Tech® ein großes Sortiment von Zwischenlagenprodukten in verschiedenen Werkstoffen und Verbindungsarten an. Vor wenigen Tagen präsentierte der Hersteller nun seine paketierten Distanzelemente der Serie M-Tech®P mit einer ebenso innovativen wie überraschenden Randverbindung: Waren diese Ausgleichsbleche bisher am Umfang partiell mit Klebstoff zu Paketen unterschiedlich oder gleich dünner Zwischenlagen zusammengefasst, so sind sie jetzt am Rand punktuell oder über einen definierten Abschnitt des Umfangs laserverschweißt! Allerdings mit einer derart fein dosierten Intensität, dass sich die einzelnen Folien vom Anwender problemlos manuell voneinander trennen lassen.

Neue Einsatzbereiche dank Lasertechnik

Mit seinen neuen laserverschweißten Zwischenlagen des Typs M-Tech®P geht MARTIN einen außergewöhnlichen Weg, der – über den Handhabungsvorteil hinaus – drei weitere entscheidende Pluspunkte bietet: Erstens, die Applikation von umweltbelastendem Klebstoff während der Herstellung der Zwischenlagen entfällt. Und zweitens, beim Einsatz der Zwischenlagen scheiden diffundierende Klebstoffinhalte als potenzielles Risiko für eine chemische Verunreinigung der Umgebung (z.B. der Schmiermittel) aus – ein Faktor, der beispielsweise für die Prozesssicherheit von Wälzlager- oder Freilauf-Anwendungen von zentraler Bedeutung sein kann. Den dritten Vorteil erläutert Geschäftsführer Christoph Martin: „Im Falle höherer Temperaturen ist weder mit einer Rauchentwicklung zu rechnen, noch macht sich ein Laminierklebstoff zwischen der Lagen durch starkes Setzungsverhalten negativ bemerkbar." Durch den Einsatz der Laserschweiß-Technologie für die innovative Randverbindung erfahren die inzwischen zum Patent angemeldeten M-Tech®P Zwischenlagen von MARTIN also eine weitere funktionelle Aufwertung. Sie lassen sich jetzt nicht nur noch einfacher und schneller anwenden, sondern erschließen sich außerdem zusätzliche Einsatzgebiete im Umfeld von Wälzlagern, für Baugruppen der Medizin- und Lebensmitteltechnik sowie im Bereich der Hochtemperatur-Anwendungen.
Wie bisher können auch die lasergeschweißten M-Tech®P Zwischenlagen in ihrer Blechdicken-Kombination und Formgebung auf die individuellen Anforderungen des Kunden abgestimmt werden. Bei Einzeldicken der Ausgleichbleche von nur 0,025 mm sind dabei Paketdicken von 0,2 bis 5,0 mm realisierbar. Bei der Materialauswahl bietet MARTIN nach wie vor eine vielseitige Auswahl von Aluminium über Edelstahl, nichtrostendem Stahl, Band- und Federstahl bis hin zu Messing und Kupfer.
Großes Potenzial für Kostensenkungen
Grundsätzlich gilt für alle Zwischenlagen von MARTIN: Ihr vorausschauender Einsatz während der Konstruktion von Baugruppen hat erhebliche Kostenreduzierungen bei der Montage und der Instandhaltung zur Folge. „Ein Toleranzausgleich über maschinelles Schleifen oder über eine ständig vorgehaltene Lagerauswahl vorgefertigter Passscheiben in allen benötigen Dicken führt in der Praxis meist zu einem deutlich höheren Kosten- und Logistikaufwand", betont Christoph Martin. Die Zwischenlagen von MARTIN lassen sich hingegen nach dem One-Piece-Flow-Prinzip jederzeit bedarfsgesteuert abrufen.
Die Georg Martin GmbH aus Dietzenbach ist zertifiziert nach EN9100, ISO 9001, ISO 14001 und verfügt über Lieferantenfreigaben u.a. von Airbus, Airbus Helicopters, SAFRAN und Rolls Royce. Die Produktion erfolgt RoHS-, PFOS- und REACH-konform.

Oktober 2016

443 Wörter mit 3.602 Zeichen (inkl. Leerzeichen)

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Funktionelle Aufwertung: Die neuen M-Tech®P Zwischenlagen von MARTIN sind nun auch als randverschweißte Variante erhältlich.

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Die neuen laserverschweißten Zwischenlagen M-Tech®P von MARTIN bieten klare Handhabungsvorteile, machen den Einsatz von umweltbelastendem Klebstoff während der Herstellung überflüssig und schaffen das Risiko der chemischen Verunreinigung von Schmiermitteln durch diffundierende Klebstoffinhalte aus der Welt.

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Geschäftsführer Christoph Martin: „Im Falle höherer Temperaturen ist bei einem Einsatz unserer neuen laserverschweißten Zwischenlagen weder mit einer Rauchentwicklung zu rechnen, noch macht sich ein Laminierklebstoff zwischen der Lagen durch starkes Setzungsverhalten negativ bemerkbar."

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Typischer Einsatzfall für die neue lasergeschweißten M-Tech®P Zwischenlagen von Martin: Einbau von Wälzlagern in ein Getriebe.

(Bilder: Georg Martin GmbH)